Bei unseren Kunden laufen KI-Agenten im operativen TagesgeschΓ€ft. Sie prΓΌfen Rechnungen, ordnen Anfragen ein, bereiten Entscheidungen vor. Nicht im Pitch-Deck, sondern produktiv, im deutschen Mittelstand.
Das ist der gute Teil. Aber, wir sind nicht gut darin, darΓΌber zu reden. Unsere Website erzΓ€hlt zu wenig davon, und die meisten Projekte, die wir abgeschlossen haben, existieren nirgends als Text.
Wir suchen die Person, die das Γ€ndert. Nicht mehr KanΓ€le, nicht mehr Reichweite sondern bessere Worte fΓΌr gute Arbeit.
FΓΌr wen Du schreibst
GeschΓ€ftsfΓΌhrer:innen, Bereichsleitungen und Werkleiter mittelstΓ€ndischer Unternehmen: Maschinenbau, Versicherung, Logistik, Handel. Sie haben viel ΓΌber KI gehΓΆrt und wenig gesehen, das im Alltag funktioniert. Sie lesen keine englischen Buzzwords und sie haben nur fΓΌnf Minuten.
FΓΌr diese Leute zu schreiben ist eine eigene Disziplin. Ein Ton daneben, und der Text ist weg. Genau darum geht es in dieser Rolle: den Kopf von jemandem einnehmen, der vΓΆllig anders arbeitet als Du, und dann in seinen Worten schreiben statt in unseren.
Aufgaben
Cases schreiben. Der Kern der Rolle. Du sprichst mit den Kolleg:innen, die ein Projekt gebaut haben, teils auch mit dem Kunden, und machst daraus eine Geschichte, die eine Fremde in vier Minuten versteht: Was war das Problem, was haben wir gebaut, was ist seitdem anders. Das Material liegt da. Es ist nur noch niemand hingegangen und hat es aufgeschrieben.
Die Website texten. Unsere Seite wird gerade neu gebaut. Struktur und Technik machen andere. Die Worte machst Du: Startseite, Leistungsseiten, Cases, Karriereseite. Du pflegst sie danach auch selbst im CMS ein, das lernst Du an einem Nachmittag.
Bestehendes ΓΌberarbeiten. Pitch-Decks, Newsletter, Lead Magnets, LinkedIn-Posts, Vortragsunterlagen. Vieles davon ist inhaltlich richtig und sprachlich zu lang, zu vage oder zu sehr aus unserer Sicht erzΓ€hlt. Du gehst da durch und machst es besser.
Schreiben, was in unseren KanΓ€len steht. Newsletter, Webinare, LinkedIn und unsere Inbox sind die Orte, an denen Deine Texte bei echten Menschen ankommen. Du bedienst die Werkzeuge nicht, Du lieferst den Inhalt: das Skript fΓΌr ein Webinar, den Newsletter-Text, die Antwortvorlagen, mit denen wir auf eingehende Anfragen reagieren. Versand, Takt und Datenpflege in HubSpot und HeyReach liegen woanders - auΓer du hast Lust es zu lernen.
DafΓΌr bekommst Du Zugriff auf unsere LinkedIn-Inbox und auf Aufzeichnungen echter KundengesprΓ€che. Nicht als Vertriebsaufgabe, sondern als Materialquelle: Dort steht, wie unsere Kunden ΓΌber ihr Problem sprechen. Genau diese Worte gehΓΆren in unsere Texte.
Optional ist die Visualisierung deiner Arbeit in Form von PrΓ€sentationen, Canva-Designs oder Webseiten.
Woran wir nach drei Monaten sehen, dass es funktioniert
- Vier Cases sind live + der Vertrieb schickt sie tatsΓ€chlich an Interessenten.
- Die neuen Website-Texte stehen und klingen nach uns und unserer Arbeit.
- Jemand aus dem Team schickt Dir seinen Text vorher zum DrΓΌberlesen, weil er danach besser ist.
Qualifikation
- Du bist immatrikuliert. Welches Fach, ist uns egal.
- Du schreibst Deutsch auf muttersprachlichem Niveau. Nicht nur fehlerfrei, sondern gut: Rhythmus, KΓΌrze, der richtige Ton fΓΌr den jeweiligen Leser.
- Du kannst Dich beim Schreiben in Deine Zielgruppe hineinversetzen.
- Du hast schon einmal etwas geschrieben, das andere gelesen haben. Studierendenzeitung, Newsletter, der Instagram-Kanal eines Vereins, ein Blog, den es seit zwei Jahren gibt.
- Du bist in Berlin oder ziehst gerade her. Wir arbeiten hybrid, mittwochs sehen wir uns.
Was Du nicht brauchst
Kein Marketing- oder Kommunikationsstudium. Keine Agenturerfahrung. Kein Portfolio. Keine Design- oder Programmierkenntnisse, keine SEO-Zertifikate, keine Erfahrung mit KI-Tools. Was ein Sprachmodell kann und wo es Unsinn erzΓ€hlt, lernst Du hier in der ersten Woche, an echter Arbeit statt in einem Kurs.
Erfahrung mit Mittelstandskunden brauchst Du auch nicht. Neugier auf sie schon.
Du passt zu uns, wenn
- β¦ Dich ein schlechter Satz kΓΆrperlich stΓΆrt und Du ihn umschreibst, statt darΓΌber zu diskutieren.
- β¦ Du Dich fΓΌr Themen begeistern kannst, ΓΌber die auf LinkedIn niemand spricht: Schadenregulierung, Ersatzteillogistik, Angebotskalkulation und wie KI diese verΓ€ndert.
- β¦ Du lieber fΓΌnf Fragen stellst, bevor Du anfΓ€ngst, als hinterher zu erklΓ€ren, wie es gemeint war.
- β¦ Du einen Text abgibst, wenn er gut ist, und nicht erst, wenn er perfekt ist.
Diese Rolle ist nichts fΓΌr Dich, wenn
- β¦ Du RedaktionsplΓ€ne, Kanalstrategien und Reportings bauen willst. Das ist hier nicht die Arbeit.
- β¦ Du fΓΌr die Startup- und Tech-Bubble schreiben willst. Unsere Leser:innen sitzen in Unternehmen, die es seit vierzig Jahren gibt.
- β¦ Du nur ΓΌber das schreiben willst, was Du selbst spannend findest.
- β¦ Du Feedback an Deinem Text als Kritik an Dir liest. Hier wird jeder Text angefasst, auch der vom GrΓΌnder.
Benefits
Deine Worte gehen live. Was Du schreibst, steht wenige Tage spΓ€ter auf der Website oder liegt bei einem Kunden auf dem Tisch. Keine Freigabekette, keine Marketingabteilung ΓΌber Dir.
NΓ€he zu echten Kunden. Du schreibst nicht ΓΌber eine Persona. Du hΓΆrst den Leuten zu, fΓΌr die Du schreibst, und benutzt danach ihre Worte statt unserer.
KI-natives Schreiben, bevor es alle kΓΆnnen. Du arbeitest mit Claude, ChatGPT und Cursor an echter Arbeit und lernst dabei den Teil, der schwerer ist als Prompten: erkennen, wann ein Text nach Maschine klingt, und ihn zurΓΌckholen. Die meisten Deiner Kommiliton:innen lernen das im ersten Job nach dem Studium. Oder auch nicht.
Ein GegenΓΌber. Du bekommst Feedback an Deinen Texten, wΓΆchentlich und im Detail. Das ist der Grund, warum diese Rolle mehr bringt als ein Werkstudentenjob in einer groΓen Marketingabteilung.
Der Rahmen. BΓΌro im EDGE Coworking am Hauptbahnhof, mittwochs Team-Tag, den Rest teilst Du Dir ein. In Klausurenphasen reduzieren, in den Semesterferien aufstocken.
Perspektive. Werkstudierende sind fΓΌr uns keine gΓΌnstige ZusatzkapazitΓ€t, sondern die Pipeline fΓΌr feste Rollen. Wenn es passt, gibt es nach dem Studium eine realistische Perspektive bei uns.
Lucid Labs ist ein AI-first Studio fΓΌr angewandte KI im deutschen Mittelstand. Wir beraten nicht nur bei der Auswahl von AnwendungsfΓ€llen, sondern bauen und betreiben LΓΆsungen, die produktiv in echten Prozessen laufen. Von der Idee bis zum Piloten beim Kunden dauert es bei uns rund eine Woche. GrΓΌnder Marek Janetzke hat zuvor Flightright mit aufgebaut und bis zum erfolgreichen Exit begleitet.
Unsere Kultur in einem Satz: Mitdenken statt abarbeiten. Klartext statt Buzzwords. Umsetzen statt Folienschlacht.
Bewerbung
Schritt 1. Lebenslauf, kein Anschreiben. Dazu zwei Dinge:
- Ein Text von Dir, den es schon gibt. Egal woher, egal wie alt.
- Eine kleine Aufgabe, rund zwanzig Minuten: Geh auf unsere Webseite, such Dir einen Absatz, der Dir nicht gefΓ€llt, und schreib ihn so um, dass eine GeschΓ€ftsfΓΌhrerin aus dem Maschinenbau ihn in dreiΓig Sekunden versteht. BegΓΌnde kurz.
Die Aufgabe zΓ€hlt bei uns mehr als der Lebenslauf.
Schritt 2. GesprΓ€ch mit dem Team, 30 Minuten.
Schritt 3. GesprΓ€ch mit dem GrΓΌnder - tiefer und mehr auf deinen Background
Schritt 4. Arbeitsprobe anhand einer echten Aufgabe
Schritt 5. Kennenlernen mit dem Team, gerne auch im BΓΌro
Schritt 4dem Team.
Wir freuen uns auf Dich.
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